Gedanken zum 68. Geburtstag - Autorin Dorothee Sargon

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Gedanken zum 68. Geburtstag

Meine Gedichte

Gedanken zum 68. Geburtstag

Zähle ich die Jahre nach, will ich sie nicht wissen,
denn 68, diese Zahl, möchte ich doch gerne missen.
Auf meiner Haut sind tiefe Linien eingegraben,
die Jahre brachten Freude, Leid und viele Narben.

Ach könnte ich doch überspringen diesen Tag,
das Älterwerden ist schon eine arge Plag.
So ein Datum sollte ab 50 nicht mehr im Kalender stehen,
ich glaube, vielen würde es dann sicher besser gehen.

Unser Kopf würde nicht mehr registrieren,
dass wir Jahr um Jahr nur noch verlieren.
Denn hätten wir dies Datum im Kalender nicht,
blieben alle jung, faltenfrei mit strahlendem Gesicht.

Ich frag mich auch, warum man so auf’s Alter ist fixiert,
es gibt doch vieles, an dem man nicht die Lust verliert.
Drum komm ich zu dem Schluss: „Ich lebe jeden Tag aufs Neue,
alterslos, intensiv, zufrieden und glücklich ohne Reue.“


© Dorothee Sargon 

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